Weihnachtsmarkt 2016 - Gemeinde Saaleplatte

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Weihnachtsmarkt 2016

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Wenn der Konni mit dem Pony . . .
Der fünfte Adventsglühwein unter dem Torbogen wurde von den Wormstedtern gut angenommen

Von Klaus Jäger, Thüringer Allgemeine

Olaf Reichardt und seine Mitstreiter vom Heimatverein Wormstedt konnten sich freuen. Auch die fünfte Auflage ihres kleinen Weihnachtsmarktes, genannt „Adventsglühwein unter dem Torbogen" geriet erfolgreich. Eines der Geheimnisse dieses Erfolgs ist wohl der Zusammenhalt im Dorf. Sei es der Jugendclub, die Regelschule oder der noch junge Verein „Tierischmenschlich" – alle trugen zum Adventsmarkt bei.

Auch Einzelpersonen oder Firmen waren aktiv. So konnte man sich beim Hofladen Lippach genauso eindecken wie am Verkaufswagen der Bäckerei Feid. Immer wieder Fragen beantworten musste Arne Homberger. Er hatte von einem Freund aus Nerkewitz zwei ganz besondere Geräte geliehen. Nach dem Funktionsprinzip eines Kohlebadeofens hatte Homberger eine große Grillpfanne und einen Heizstrahler aufgebaut. An letzterem konnte man sich sogar die Füße wärmen und in der Pfanne, einer beschichteten Scheiben-Egge eines K700 brutzelte später das Gyros.

Bei den Schülern der Regelschule Wormstedt konnte man Weihnachtskarten oder Weihnachtsdekorationen erwerben. Zudem backten sie frische Waffeln, die man mit Apfelmus oder anderen Leckereien genießen konnte.

Jugendclub und Traditionsverein boten den namensgebenden Glühwein an. Allerdings: Wer einen Wettbewerb um die schmackhafteste Rezeptur erwartete, der war in Wormstedt fehl am Platze. Den Organisatoren war eher an Vielfalt gelegen, sagte Reichardt. So gab es zwei Sorten Glühwein, aber auch Apfelpunsch, Feuerzangenbowle, Apfelsaft mit Schuss und einen alkoholfreien Punsch.

Wer eine Runde um den Festplatz auf der Pferdeschwemme reiten wollte, der hatte dazu beim Verein „Tierisch-menschlich" die Gelegenheit.

Auch musikalische Gäste gab es: Am Abend trat der Eckolstädter Posaunenchor auf.

Da war der Weihnachtsmann schon längst wieder umgezogen. Um 15.30 Uhr wurde er von einem Pony abgeholt und erfreute vor allem die Kinder. Nicht nur beim Verteilen kleiner Präsente übrigens. Auch im Keller unter der Bühne war er zugegen. Den hatte der Heimatverein mit Strohballen zum Sitzen zu einem kleinen Lese-Ort für Weihnachtsgeschichten umgebaut. Weil Weihnachtsmann Konrad „Konni" Kleber sich einen Bart hatte wachsen lassen, wurde er von vielen Kindern zunächst gar nicht erkannt.

 
 
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