Weihnachtsmarkt 2015 - Gemeinde Saaleplatte

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Weihnachtsmarkt 2015

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Mit zwei Glühweinständen war Wormstedt für Andrang gut gerüstet
„Pferdeschwemme" in der Ortsmitte erwies sich erneut als ganz hervorragend geeignet für Festivitäten

Gleichsam durch Besucher geflutet wurde Wormstedts „Pferdeschwemme" am Samstagnachmittag. Kein Wunder, fand dort doch erstens der Weihnachtsmarkt statt und zweitens gibt es im Dorf nach der aufwendigen Sanierung des Zentrums wohl keinen besseren Ort fürs kollektive Feiern. Ortschef Konrad „Conni" Kleber jedenfalls freute sich und ließ mehrfach weithin sein pfeifendes Lachen erschallen.

Zum Gelingen der Veranstaltung trugen zahlreiche Mitwirkende bei. So hatte der Verein Euratibor beispielsweise eine fantasievolle Märchengrotte unterhalb der Bühne gestaltet, wobei die Liebe zum Detail überall zu erkennen war. Auf der Bühne stand ein nicht minder attraktives Krippenspiel.

Für Gaumenfreuden sorgte unter anderem die Bäckerei Feid etwa mit Fettgebäck. Auch Deftiges vom Rost wurde den zahlreichen Besuchern angeboten. Verantwortlich dafür zeichneten Mitglieder des Heimatvereins Wormstedt. Der hielt auch Eierpunsch bereit.

Den großen Weihnachtsbaum im Zentrum des Areals und einen kleineren neben dem Torbogen sponserte Horst Kleber aus Zimmern, der Bruder von Konrad. Gleich mit zwei Glühweinständen konnten die Wormstedter in diesem Jahr aufwarten. Weil die Gäste im Vorjahr an nur einem Stand zu lange anstehen mussten, sei entschieden worden, zwei anzubieten. Die Betreuung eines der Stände übernahm die Dorfjugend.

Die Kinder hatten dank der Pferde des Vereins „Tierisch menschlich" die Gelegenheit, ein paar Runden um den Festplatz zu reiten. Derweil brachte der 12-jährige Chris Radestock hölzernen Christbaum-Schmuck unters Volk, bei dem auch Konrad Kleber schwach wurde und zum Portemonnaie griff. Chris Radestock und seine Mitschüler aus der örtlichen Regelschule boten zudem in der Schule Getöpfertes zum Verkauf an. Die Einnahmen fließen der Klassenkasse zu, hieß es dazu.

Damit nicht genug, brachte sich auch der Posaunenchor Eckolstädt beim Fest ein. Ebenso aus dem Nachbardorf gekommen war Imker Achim Krause. Nicht zuletzt sorgte der Kirchenchor für Wohlklänge.

„Ansonsten singen wir nur in der Kirche, nun haben wir es auch mal im Freien getan", meinte Konrad Kleber schmunzelnd. Freizeitmusiker aus Hainichen-Stiebritz griffen unentgeltlich zu den Instrumenten.


Text: Dirk Lorenz-Bauer/Thüringer Allgemeine

 
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