Spielplatz - Gemeinde Saaleplatte

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Wormstedter weihten ihren neuen Spielplatz mit einem Kinderfest ein

Eigentlich ist der neue Spielplatz auf dem Hügel neben der Pferdeschwemme in Wormstedt längst fertig. Doch im Winter, sagte Ortsbürgermeister Konrad Kleber, schicke es sich nicht, Kinderspielplätze einzuweihen. Schließlich: Die Kleinen sollen zur Einweihung ja auch darauf spielen. So nutzten die Wormstedter den Samstag vor dem internationalen Kindertag, um ein richtig großes Fest zu organisieren.

Dabei konnte sich Kleber auch in Sachen Sponsoring fest auf seine Dorfgemeinschaft verlassen. So sorgte die Bäckerei Feid, von der auch der Kuchen stammte, dafür, dass sich schon am Eingang die von der  Agrargenossenschaft Niedertrebra gespendeten Schweinekeulen am Spieß drehten. Am Sponsoring beteiligte sich auch die Elektrofirma Gunter Steinhäuser und die Friseurmeisterin Mandy Rehhausen. Dirk Schütze und seine Getreuen von der SPD schleppten kistenweise rote  Brause ran und selbst die Kosten für die Hüpfburg wurden von einer Firma übernommen, die  allerdings nicht genannt sein wollte.

Doch auch ohne Geld in die Hand zu nehmen, kann man ein solches Fest unterstützen. Das bewiesen die Feuerwehrfrauen beim Kinderschminken ebenso wie der Kindergarten „Unter den Windrädern" in Eckolstädt nebst dem Chor der Regelschule, die alle während der Feier für ein Kulturprogramm sorgten.

Schließlich waren  auch der Heimat- und der Sportverein eingebunden, zählte Bürgermeister Konrad Kleber während des Kinderfestes stolz auf. Nicht zu vergessen die Hermstedter Töpferei Peter Krause, die aus gutem Grund ein großes Sparschwein töpferte. Die Wormstedter hatten sich nämlich entschlossen, den Reinerlös des Kinderfestes dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugute kommen zu lassen. Und wer wollte, konnte zusätzlich noch etwas in das Spendenschwein stecken.

Eröffnet wurde das Wormstedter Kinderfest natürlich mit einem ganz anderen Akt, nämlich dem Zerschneiden des rotweißen Trassierbandes, mit dem der Spielplatz symbolisch noch einmal abgesperrt war. Dann durften die kleinen und die größeren Kinder das tolle Gerät mit Klettereinrichtungen, Brücken und Rutschen endlich in Beschlag nehmen, was unter dem Beifall der Eltern auch eifrig genutzt wurde. Insgesamt kostete das kombinierte Kletter- und Spielgerät 12 000 Euro. Mit weiteren 9000 Euro schlug die Sandgrube zu Buche. Errichtet wurde es im Rahmen der Dorferneuerung mit reichlich Fördermitteln vom Land Thüringen.

Text: Klaus Jäger
Thüringer Allgemeine

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