Förster-Nachlass - Gemeinde Saaleplatte

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Förster-Nachlass

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Zum Nachlass der Familie Förster
Aktuelles für Geschichtsinteressierte


Am 2. Mai 2018 fuhren Jörg Hammer als Bürgermeister der Gemeinde Saaleplatte, Steffen Gemeinhardt als Ortsteilbürgermeister und der Ortschronist Dr. Peter Mader nach Weimar in das Goethe- und Schiller-Archiv und übergaben die Dokumente Adele Metzners zur wissenschaftlichen Aufarbeitung. Wir sprachen vorher dieses Vorgehen auch mit den Erben ab, um so sicherzustellen, dass dieses auch im Interesse der Verstorbenen ist. Das Archiv sicherte uns die professionelle Lagerung sowie die Recherchierbarkeit der Dokumente zu. Somit sind wir unserem Ziel deutlich näher gekommen, dass Historiker weltweit auf der Suche nach den Personalien und dem Wirken der Brüder Ernst und Friedrich Förster über Weimar fündig und so auch auf die Gemeinde Saaleplatte sowie auf Münchengosserstädt aufmerksam werden.

Familie Metzner bat uns 2017, einen Teil des Nachlasses von Frau Adele Metzner (in direkter Linie von Ernst Förster - geboren 1800 in Münchengosserstädt - abstammend) bestimmt für das Museum hier im Ort zu übernehmen. Unser Ortsteilbürgermeister Steffen Gemeinhardt holte diesen Nachlass aus Nürnberg ab und übergab ihn uns zur Bewertung. Ab November 2018 sichteten Herr Dr. Klaus Peterlein (Eckolstädt) und ich diesen Nachlass. Er beinhaltet ca. 2 Regalmeter Ordner und Mappen mit sehr viele Dokumenten, darunter Maschinen-Abschriften von Briefen / Chroniken von Frau Adele Metzner, Chronik-Handschriften von Brix Förster sowie Kopien und Originale von Einzeldokumenten, auf die Bezug genommen wird.

Frau Metzner hat sehr gewissenhaft über viele Jahre an dieser Familienchronik gearbeitet und dabei Großes geleistet. Der Inhalt beschreibt eindrucksvoll die politischen Verhältnisse im 19 Jahrhundert in Deutschland vor der Reichsgründung. Der besondere Wert liegt auch in der Auflistung und in der "Lesbarmachung" der Korrespondenzen von Friedrich und Ernst Förster und der Schriftverkehr zu den Förster-Brüder sowie zu / von den Geschwistern / Kinder. Eine Aufarbeitung dieser vielen Dokumente ist eine Herausforderung, die viele Monate in Anspruch nehmen würde und für die wir hier im Ort nicht vorbereitet sind. Wir sind daher zu der Überzeugung gelangt, dass dieser Nachlass als Gesamtheit und geschlossen der Öffentlichkeit zugeführt und qualifiziert ausgewertet werden sollte. Es wäre schade, wenn die Inhalte nicht Interessierten zugänglich / erreichbar / recherchierbar aufbereitet werden würden. Der historische Wert der Arbeit von Adele Metzner geht weit über einen nur-Bezug zu Münchengosserstädt hinaus.

Dr. Peter Mader, Ortschronik

 
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